
Heute möchte ich ein traditionelles Hähnchen Curry Rezept aus meiner Heimat Pakistan und Indien vorstellen. Dort wird es auch „Murghi ka Salan“ genannt. Du wirst erstaunt sein, wie einfach du ein authentisches Chicken Curry selber zubereiten kannst! Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit meinem Hähnchen Curry Rezept aus meiner Heimat 🧡.
„Murghi ka Salan“ heißt wortwörtlich übersetzt „Die Soße vom Hühnchen“ und wird sehr oft bei Hochzeiten serviert. Zusammen mit warmem Naanbrot ist dieses pikante Gericht ein absolut einmaliges Geschmackserlebnis. Das klassische „indische Hähnchen Curry„, das man oft beim Inder bestellt, ist eine abgewandelte Version davon. Einige Punkte wurden dem westlichen Geschmack angepasst. Zum Beispiel wird oft Brustfleisch verwendet, da es für Restaurantgerichte besser geeignet ist, und oft wird es zusätzlich mit Schlagsahne verfeinert – was sehr lecker ist. Aber heute wollen wir ein traditionelles und authentisches Chicken Curry zubereiten!
Meine Mama und auch ihre Mama usw. haben schon immer ein ganzes Desi (Bio) Huhn genommen. Dieses wird davor enthäutet und in mehrere Stücke zerlegt. Klar ist dieser Schritt aufwendiger, aber ich finde das lohnt sich! Ein Bio Huhn mit Knochen gibt der Soße einen ganz besonderen Geschmack ab, deshalb heißt es ja auch „Die Soße vom Hühnchen“ – Das Ergebnis ist einfach unbeschreiblich lecker und für mich nicht zu vergleichen mit dem Chicken Curry aus einem Restaurant!
Ich habe versucht dieses Rezept so einfach wie möglich zu halten ohne großes Schnick Schnack. Alle Gewürze die ich hierfür verwendet habe, findest du in jedem indischen- oder asiatischem Supermarkt. Schauen wir uns doch gleich die Zutaten genauer an.Die genauen Mengenangaben findest du weiter unten in der Rezeptkarte. Lets go!
Basmati-Reis: Der duftende und leicht nussige Geschmack von Basmati-Reis harmoniert hervorragend mit der würzigen Soße und dem zarten Hühnerfleisch des Currys.
Naan-Brot: Frisch gebackenes Naan-Brot ist eine köstliche Beilage zu jedem Curry-Gericht. Du kannst Naan-Brot entweder kaufen oder zu Hause selbst zubereiten. Hier findest du das Rezept für mein Naan-Brot.
Chapati: Chapati ist ein dünnes, weiches Fladenbrot aus indisch-/pakistanischem Vollkornmehl, das eine ideale Begleitung zum Chicken Curry darstellt. Es ist leicht und dennoch sättigend und eignet sich perfekt zum Eintauchen in die Soße. Hier findest du mein Chapati Rezept.
Wenn du das Rezept ausprobiert hast würde mich Deine Meinung sehr interessieren. Hinterlasse mir einfach einen Kommentar hier darunter oder lass mich über Instagram wissen wie Du dieses Rezept findest. Ich freue mich immer über Lob, weitere Tipps und freundliche Kritik.
Schöne Grüße

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Ich freue mich, dass du hier bist. Meine Gerichte sind sehr inspiriert von den Kochkünsten meiner Mutter, die aus Pakistan stammt. Genauso stelle ich hier palästinensische Gerichte vor, die ich von der Familie meines Mannes kennengelernt habe. Du findest hier also viele Gerichte aus 1001 Nacht!
Ich wünsche dir viel Spaß beim stöbern und nachkochen.
Ist es auch möglich Kokosöl zum anbraten zu nehmen als Alternative zum neutralen Öl ?
Hey Schubert, ja das geht auch 🙂
Liebe Grüße Shiba
Liebe Shiba,
das Curry ist einfach nur koestlich, vielen Dank für das Rezept 😊
Viele Grüße
Hallo liebe Claudia,
vielen Dank für dein tolles Feedback! Es freut mich riesig, dass dir das Curry so gut geschmeckt hat😊.
Ganz liebe Grüße,
Shiba
Liebe Shiba,
dieses Rezept hatte ich am 2. Weihnachtstag gekocht. Wir feiern Weihnachten zwar nicht, aber hatten unseren Nachbarn zum Essen eingeladen.
Ich war erst wirklich skeptisch. Ich dachte, „Sooo viel Öl?!“ und gar nicht so viel anderes? Das wird doch nix.
Aaaber wenn deine Mama das so kocht und ich ja nach authentischen Punjabi Rezepten suche, dann probiere ich es eben mal genau so.
Für die Authentizität hab ich mich wieder brav ans Rezept gehalten (außer Chilli, weil wegen 🥵🤯, das muss mein Mann immer separat auf seinen Teller tun) und was soll ich sagen: Ich war hin und weg! Ich habe noch tagelang geschwärmt. Der Geschmack, die Textur, die Struktur der Soße! Oh mein Gott! Es war sooooo gut. Das werde ich nun öfter machen.
Dazu gab es Basmati-Reis (Reis kochen können wir Deutschen ja nicht so richtig, aber mittlerweile habe ich es drauf 😉) und selbstgemachtes Naan mit viiiel Butter.
Mann, Kinder und Nachbar waren auch begeistert, Gott sei Dank.
Vielen Dank für das tolle Rezept und herzliche Grüße an deine Mama! Möge Gott sie segnen!
Liebe Nour,
Ich freue mich riesig, dass du dich trotz anfänglicher Skepsis an das Rezept gewagt hast und so begeistert bist. Die authentischen Rezepte aus Punjab sind tatsächlich oft etwas ölreicher, aber genau das verleiht vielen Gerichten diesen besonderen Geschmack und die Textur (dafür kommen die Gerichte ohne Sahne, Frischkäse oder Käse aus). Wie schön, dass es dir, deinem Mann, den Kindern und sogar eurem Nachbarn so gut geschmeckt hat!
Ich werde meiner Mama ganz liebe Grüße von dir ausrichten – sie freut sich sicher sehr darüber. Und wie toll, dass du mittlerweile auch beim Reis- und Naanbacken richtig fit bist! Ich wünsche euch weiterhin viel Freude beim Nachkochen und danke dir für deine lieben Worte.
Alles Liebe,
Shiba
Ich hatte vorhin vergessen das Allerwichtigste zu schreiben: Mein Mann kam wie hypnotisiert, weißt du, so wie in einem Comic, wie etwas über dem Boden schwebend, in die Küche 🤭 und meinte, es rieche unglaublich gut und genau so (!) wie zu Hause!
Das war die beste Bestätigung und das größte Lob (für dich und mich und natürlich deine Mama).
Hallo Shiba,
ich habe bis jetzt 4Gerichte und 2Salate mit meiner Frau Suse nachgekocht. Mir schmeckte das authentische Chicken Curry am besten obwohl die anderen auch sehr lecker waren. Das Chicken Curry steht jetzt mit meinem eigenem Knoblauch Hähnchen (deutsch) auf Platz 1. Der Melonen-Salat ist der Hammer, passt sehr gut zu den würzigen Gerichten. Wir haben auch festgestellt das deine Rezepte sehr bekömmlich sind und nicht so schwer im Magen liegen.
Danke für deine Rezepte.
Gruß Norbert
Hallo Norbert,
vielen Dank für dein tolles Feedback! Es freut mich riesig, dass ihr schon so viele meiner Rezepte ausprobiert habt und sie euch so gut schmecken. Dass das Chicken Curry es auf Platz 1 neben deinem Knoblauch-Hähnchen geschafft hat, ist wirklich ein tolles Kompliment – danke dafür! 😊
Der Melonen-Salat ist tatsächlich ein leichter Begleiter zu würzigen Gerichten.
Liebe Grüße an dich und Suse und weiterhin viel Freude beim Kochen,
Shiba 🧡
Einfach nur lecker! Sehr zu empfehlen!
Danke, das freut mich 🙂
Eines meiner Lieblingsrezepte von dir 👍🏽❤️
Danke, das freut mich 🙂
Hey Shiba, ich hab das Gericht schon mehrmals nachgekocht. Endlich mal ein ChickenCurry oder sagt man Hähnchencurry?! ohne Schlagsahne oder Joghurt. Die Soße war aber trotzdem total cremig und harmonisch. Vielen Dank nach so ein Rezept hab ich schon lange gesucht.
Hey, vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Es freut mich riesig, dass dir das Chicken Curry so gut gefällt und du es schon mehrmals gekocht hast. 😊 Ich finde es auch toll, dass es ohne Schlagsahne oder Joghurt auskommt und trotzdem schön cremig ist – genau diese Harmonie wollte ich erreichen.
Vielen Dank für dein Feedback, und ich wünsche dir weiterhin viel Freude beim Nachkochen!
Liebe Grüße,
Shiba
Hab es gestern zum zweiten Mal gekocht und es war wieder so so lecker!!!
Hallo liebe Ilona,
das freut mich sehr, vielen Dank für dein Feedback!
Liebe Grüße
Shiba 🧡
Hallo Shiba,
ich hab’s bis jetzt noch nicht gekocht, möchte es aber, da es jemanden gibt, die es sich wünscht 🙂
Zwei Fragen: weshalb muss die Haut schon vor dem Kochen ab? Geht doch später viel einfacher. Zweitens: Nimmst du das Fleisch nochmal raus, damit du die Soße binden kannst? Ich stelle es mir sehr schwierig vor, wenn das um die Fleischstücke herum irgendwie passieren soll 😅
Ach, jetzt fällt mir eine dritte Frage ein: Was würdest du als Vorspeise und als Dessert vorschlagen?
Nochmals vielen Dank für deine tollen Videos!
Liebe Grüße, Tina
Hallo liebe Tina,
das freut mich sehr!
Also die Haut wird deshalb abgezogen, da das Hühnchen in der Soße gekocht wird und die Haut sonst zu lätschig (was viele nicht mögen). Es ist immer eine Typ-Sache. Ich mache die Haut gerne vorher schon ab (dann ist es einfach erledigt), aber wenn es für dich einfacher ist während dem Braten oder komplett danach die Haut raus zu tun kannst du es natürlich gerne so machen. Manchmal lässt meine Mama die Haut auch komplett dran (wenn es mal schnell gehen muss).
Doch das geht tatsächlich, aber hier empfehle ich auch nach Gefühl zu arbeiten. Viele Zwiebeln sorgen grundsätzlich schon für eine gute Konsistenz später, aber falls es doch zu flüssig erscheint, dann mische einfach etwas Kichererbsenmehl mit Wasser klumpenfrei und gebe es dazu, während dem köcheln, auch hier sich langsam rantasten.
Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen.
Liebe Grüße
Shiba
Liebe Shiba,
herzlichen Dank für das tolle Rezept! Wir haben es ohne Chili zubereitet, alle waren begeistert. Dazu haben wir das Original Naan Rezept ausprobiert, das auch super gelungen ist und allen hervoragend geschmeckt hat.
Beides wird definitiv öffters bei uns auf der Speisekarte landen. Und wir freuen uns bereits andere Rezepte von Dir auszuprobieren.
Beste Grüße
Hallo liebe Darija,
das freut mich sehr, dass es euch geschmeckt hat☺️ – und vielen lieben Dank auch für dein Feedback hier🧡
Ich wünsche dir und deiner Familie eine schöne Woche noch
Liebe Grüße
Shiba
Heute zum 2x gekocht, etwas weniger Chili und viel Koreander !! göttlich lecker 😋 meine Frau ist auch begeistert ! Vielen Dank Shiba
Hallo lieber Stefan,
Vielen Dank für dein Feeedback, das freut mich sehr dass es euch geschmeckt hat:) Ganz liebe Grüße
Shiba 🙂