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Kurkuma – Genial diese goldene Wurzel mit vielfältiger Wirkung

Kurkuma, auch bekannt als das „Gold der Gewürze“, ist nicht nur für seine leuchtend gelbe Farbe und den charakteristischen Geschmack bekannt, sondern auch für seine vielfältigen gesundheitlichen Vorteile. In diesem Blogbeitrag befasse ich mich mit

  • der Herkunft von Kurkuma 
  • seine Wirkung auf den Körper
  • die Kurkuma-Pflanze selbst 
  • seine Ernte und Verarbeitung
  • wie der Körper Kurkuma besser aufnehmen kann

Was ist Kurkuma?

Kurkuma, wissenschaftlich als Curcuma longa bezeichnet, ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Es ist vor allem für seine Wurzel bekannt, die zu einem Pulver gemahlen und als Gewürz in der Küche verwendet wird. Kurkuma ist zum Beispiel ein wesentlicher Bestandteil von Currypulver und verleiht ihm seine charakteristische gelbe Farbe.

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Woher kommt Kurkuma:

Die genaue Herkunft von Kurkuma ist nicht eindeutig geklärt, aber es wird angenommen, dass die Pflanze ursprünglich aus Südasien stammt, insbesondere aus Pakistan und Indien. Heute wird Kurkuma jedoch in verschiedenen tropischen Regionen weltweit angebaut, darunter auch in Ländern wie China, Peru, Thailand und Jamaika

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Kurkuma Wirkung:

Kurkuma enthält eine Reihe von bioaktiven Verbindungen, von denen Curcumin die bekannteste ist. Curcumin ist ein starkes Antioxidans und hat entzündungshemmende Eigenschaften. Es wurde umfangreich erforscht und mit verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht. Dazu gehören unter anderem:

  • Entzündungshemmende Wirkung: Curcumin kann helfen, chronische Entzündungen im Körper zu reduzieren, die mit verschiedenen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und bestimmten Krebsarten in Verbindung gebracht werden.
  • Antioxidative Wirkung: Curcumin kann oxidative Schäden durch freie Radikale bekämpfen und somit dazu beitragen, Zellschäden zu verhindern.
  • Unterstützung der Verdauung: Kurkuma wird traditionell zur Unterstützung der Verdauung verwendet. Es kann die Produktion von Verdauungssäften anregen und bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Magenkrämpfen Linderung verschaffen.
  • Unterstützung der Gelenkgesundheit: Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften kann Kurkuma dazu beitragen, Gelenkentzündungen und Gelenkschmerzen zu reduzieren.
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Kurkuma-Pflanze:

Die Pflanze zeichnet sich durch ihre großen grünen Blätter und ihre markante, unterirdisch wachsende Wurzelknolle aus. Die Kurkuma-Pflanze ähnelt äußerlich der Ingwer-Pflanze. Kurkuma bevorzugt warme und feuchte Bedingungen und gedeiht am besten in tropischen Klimazonen. Kurkuma benötigt eine Temperatur von etwa 20 bis 30 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit. 

Sie wächst am besten in gut durchlässigen Böden mit reichlich organischer Substanz. Obwohl Kurkuma eine robuste Pflanze ist, ist sie empfindlich gegenüber Kälte und Frost. Die Wurzel ist der Teil der Pflanze, der geerntet und zu Kurkumapulver verarbeitet wird. Die Kurkuma-Pflanze erreicht eine Höhe von etwa einem Meter. Neben den schon erwähnten großen breiten und lanzettlich geformten Blättern wachsen auch Blütenstände aus ihr heraus und bestehen aus auffälligen, Blüten, die in Ähren angeordnet sind. Die Blütenstände erscheinen aus dem Boden oder zwischen den Blättern und sind von kurzer Dauer.

Ernte und Verarbeitung:

Die Kurkumawurzel wird normalerweise nach etwa neun bis zehn Monaten geerntet, wenn die Blätter beginnen zu welken. Die Wurzelknollen werden vorsichtig aus der Erde gegraben und von Erde und Pflanzenresten gereinigt. Anschließend werden sie gründlich gewaschen, getrocknet und zu Pulver gemahlen, um das bekannte Kurkumapulver zu erhalten.

Wie kann der Körper Kurkuma besser aufnehme?

  1. Die Zugabe von schwarzem Pfeffer oder Cayennepfeffer zu Kurkuma kann die Bioverfügbarkeit von Curcumin, dem aktiven Bestandteil in Kurkuma, erhöhen. Schwarzer Pfeffer enthält Piperin, eine Verbindung, die die Aufnahme von Curcumin im Körper verbessert. Es wird empfohlen, eine Prise schwarzem Pfeffer mit Kurkuma zu kombinieren, um die Wirksamkeit zu steigern.

  2. Verwendung von gesunden Fetten: Curcumin ist fettlöslich, daher kann die Kombination von Kurkuma mit gesunden Fetten die Aufnahme verbessern. Öle wie Kokosöl, Olivenöl oder Avocadoöl können zu Gerichten hinzugefügt werden, um die Aufnahme von Kurkuma zu erleichtern.

  3. Erhitzen der Kurkuma: Curcumin wird durch Hitze aktiviert. Durch das Erhitzen von Kurkuma in Gerichten oder beim Kochen kann die Bioverfügbarkeit verbessert werden. Es ist jedoch wichtig, Kurkuma nicht übermäßig zu erhitzen, da dies zu einem Verlust der gesundheitlichen Vorteile führen kann.

3 Kurkuma Rezepte von mir

Hast du Lust bekommen auf Rezepte mit Kurkuma? Dann habe ich hier weitere Rezepte mit dieser Zutat für dich. Ich bin mir sicher, diese werden dir auch gefallen:

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Unbenanntes Projekt 23
Kurkuma-Karotten Reis

Kurkuma-Karotten Reis

Veganer Kurkuma-Karotten Reis! – Hab ich das schonmal erwähnt ? – Ich liebe Reis Gerichte ! Ganz besonders die Risottoartigen Reisgerichte bei denen der Reis nicht separat gekocht wird, sonder alle Gewürze und das Wasser des Gemüse und des Fleisches voll eingesogen werden. Dieser Kurkuma-Karotten Reis ist so ein Gericht. Wenig Zutaten, super einfach zuzubereiten und doch ganz besonders im Geschmack. Wenn es also mal schnell gehen soll eignet sich diese Malzeit sehr gut.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
10 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Gericht Beilage, Reisgericht
Küche Indien, Pakistan
Portionen 4 Personen
Kalorien 75 kcal

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Zutaten
  

  • 4 EL neutrales Öl
  • 1 große Zwiebel
  • 2 große Karotten
  • 250 g Basmatireis

Gewürze:

  • 2,5 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Kreuzkümmel

Anleitungen
 

  • Basmatireis gründlich waschen und ca. 10 Minuten in Wasser einweichen.
  • Die Zwiebeln in längliche Streifen schneiden.
  • Die Karotten waschen und in kleine Würfeln schneiden.
  • Öl in einem Topf erhitzen.
  • Kreuzkümmel und Lorbeerblatt darin kurz anbraten.
  • Die Zwiebeln dazugeben und mit anbraten bis sie eine dunkelbraune Farbe angenommen haben.
  • Die Karotten dazugeben und mit etwa 60 ml Wasser ablöschen. 
  • Den Topf sofort mit dem Deckel für etwa 30 Sekunden verschließen. So werden die Zwiebeln weicher und geben Geschmack und Farbe ab.
  • Salz, Kurkuma, das restliche Wasser und den gewaschenen Reis hinzufügen und alles aufkochen lassen.
  • Sobald das Wasser köchelt, den Herd auf niedrigste Stufe schalten und den Topf mit einem Deckel verschließen.
  • Für ca. 20-30 Minuten den Reis so zu Ende garen.

Shibas Notizen

  • Statt Karotten sind auch TK Erbsen sehr lecker.
  • Ein Joghurt Dip passt sehr gut dazu.

Nährwerte

Calories: 75kcalCarbohydrates: 18gProtein: 3gFat: 1gSaturated Fat: 0.1gPolyunsaturated Fat: 0.3gMonounsaturated Fat: 0.1gSodium: 17mgPotassium: 810mgFiber: 5gSugar: 10gVitamin A: 2708IUVitamin C: 71mgCalcium: 46mgIron: 1mg
Keyword Kurkuma Reis, Reis, Reisbeilage, Reisgericht
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 Hi, ich bin Shiba

Ich freue mich, dass du hier bist. Meine Gerichte sind sehr inspiriert von den Kochkünsten meiner Mutter, die aus Pakistan stammt. Genauso stelle ich hier palästinensische Gerichte vor, die ich von der Familie meines Mannes kennengelernt habe. Du findest hier also viele Gerichte aus 1001 Nacht

Ich wünsche dir viel Spaß beim stöbern und nachkochen. 

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