Harissa Paste selber machen – so gehts!

Harissa Paste selber machen, ist unglaublich einfach, und sobald du sie probiert hast, wirst du nicht mehr aufhören können, sie zu verwenden. Perfekt als Marinade für Fleisch oder als scharfes Dressing für geröstetes Gemüse, Pasta oder Salate. Ich zeige dir heute mein Harissa Rezept – mit frischen Zutaten und einer Extraportion Liebe. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Zubereiten & Schlemmern ❤️.

Harissa

Was ist Harissa?

Harissa ist eine pikante Paste, die hauptsächlich aus Chilis, Paprika, Knoblauch und Gewürzen besteht. Ursprünglich stammt sie aus Tunesien, hat aber auch in anderen nordafrikanischen Ländern wie Marokko und Algerien eine lange Tradition. Die Harissa Paste verleiht vielen Gerichten – ob Fleisch, Fisch oder Gemüse – eine feurige Würze und einen intensiven Geschmack. Sie ist vielseitig einsetzbar, sei es als Marinade, Gewürz oder als Dip.

Woher stammt der Name „Harissa“?

Der Name „Harissa“ stammt aus dem Arabischen und leitet sich vom Verb „harasa“ (هَرَسَ) ab, was so viel bedeutet wie „zerstampfen“ oder „zerdrücken“. Dies bezieht sich auf den Herstellungsprozess der Paste, bei dem die Zutaten zerstoßen (oder püriert) werden. Neben der bekannten würzigen Harissa Paste gibt es auch einen süßen arabischen Kuchen, der ebenfalls Harissa genannt wird. Dieser Kuchen ist in gesamten Nahen Osten beliebt und wird oft auch HarisehBasbousa oder Namoura genannt. Obwohl beide Gerichte denselben Namen tragen, sind sie geschmacklich und kulturell sehr unterschiedlich: Die Harissa Paste ist scharf und würzig, während der Harissa/Hariseh Kuchen süß und weich ist. Heute geht hier aber um die Harissa Paste, deshalb schauen wir uns direkt mal die Zutaten genauer an!

Harissa

Harissa Paste – die Zutaten 

  • Frische Rote Chilis: Sie bringen die nötige Schärfe in die Paste. Du kannst als alternative auch  getrocknete Chilis verwenden. Die Schärfe kannst du regulieren, indem du bei einigen Chilis die weißen Kerne herausnimmst. 
  • Rote Spitzpaprika: Sie sorgen für Süße und mildern die Schärfe der Chilis. Verwende am besten frische, reife Paprika, die du vorher röstest, um einen intensiveren Geschmack zu erzielen. Falls du keine Spitzpaprika findest, kannst du auch normale rote Paprikas nehmen. 
  • Olivenöl: Dieses bindet die Paste und verleiht ihr eine geschmeidige Konsistenz. Achte auf ein gutes, kaltgepresstes Olivenöl, um den Geschmack zu verfeinern. 
  • Knoblauch: Frischer Knoblauch sorgt für den intensivsten Geschmack; bei Bedarf kannst du auch getrockneten Knoblauch verwenden, allerdings verliert die Paste dadurch etwas an Frische.
  • Zitronensaft: Bringt Säure und Frische in die Paste. Alternativ kann auch Limettensaft verwendet werden.
  • Essig: Dieser gibt der Harissa Paste einen zusätzlichen säuerlichen Kick und unterstützt die Haltbarkeit. Weißweinessig oder Apfelessig sind gute Optionen.
  • Tomatenmark: Achte darauf, konzentriertes Tomatenmark zu verwenden, damit die Konsistenz der Paste nicht zu flüssig wird.
  • Kreuzkümmel und Koriander: Die Gewürze geben der Paste ihre charakteristische Würze. Wenn du magst, kannst du auch andere Gewürze hinzufügen, um deine eigene Note zu kreieren.
Harissa

Schritt-für-Schritt Anleitung

  • 1. Chilis und Paprika rösten: stelle den Ofen auf 220°C (Umluft) oder 230°C (Ober-/Unterhitze) ein. Lege die Paprikas auf ein Backblech und verteile etwas Olivenöl darauf und röste sie für etwa 20–30 Minuten, bis die Haut Blasen wirft und schwarz wird. Wende die Paprikas während des Röstens gelegentlich, damit sie gleichmäßig garen.
  • Haut abziehen: Nach dem Rösten legst du die Paprikas in eine Schüssel und deckst sie mit einer Frischhaltefolie ab. So lässt sich die Haut nach dem Abkühlen leichter entfernen und die Kerne nach Belieben herausnehmen (je nach gewünschtem Schärfegrad).Bei kleinen roten Chilis ist es allerdings vollkommen in Ordnung, wenn du die Haut nicht vollständig entfernen kannst – das macht keinen großen Unterschied später im Geschmack!
  • Knoblauch vorbereiten & Gewürze rösten Kreuzkümmel und Koriandersamen auf mittlere Hitze rösten, herausnehmen und abkühlen lassen. Die Knoblauchzehen der gesamten Knolle schälen und grob hacken. 
  • Alles pürieren: Geröstete Chilis, Paprika, Knoblauch, Zitronensaft, Essig, Tomatenmark, Salz, Kreuzkümmel und Koriander in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben. Während des Mixens nach und nach Olivenöl hinzufügen, bis eine geschmeidige Paste entsteht.
  • Abschmecken und anpassen: Die Harissa nach Geschmack mit Salz, Zitronensaft oder Essig anpassen.
  • Aufbewahren: In ein steriles Glas füllen und eine Schicht Olivenöl darüber geben, um die Paste länger haltbar zu machen. Im Kühlschrank hält sie sich etwa 1–2 Wochen.
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Wozu passt Harissa Paste?

Harissa Paste ist extrem vielseitig einsetzbar. Du kannst sie als Marinade für Hähnchen, Lamm oder Gemüse verwenden. Auch in Eintöpfen, Suppen oder Couscous-Gerichten bringt sie einen kräftigen Geschmack mit sich. Als Dip zu Brot oder in Joghurt eingerührt, ergibt sie eine feine Würze und macht jedes Gericht zu einem Highlight.

Wie bewahre ich Harissa Paste richtig auf?

Die Paste sollte in einem sauberen, sterilen Glas aufbewahrt werden. Wichtig: Nach dem Einfüllen eine Schicht Olivenöl auf die Oberfläche geben. Das Öl schützt die Paste vor dem Kontakt mit Luft und bewahrt ihr Aroma.

  • Lagerung im Kühlschrank: Im Kühlschrank hält sich die Harissa Paste etwa 1 bis 2 Wochen. Achte darauf, nach jedem Gebrauch erneut eine Ölschicht hinzuzufügen
  • Länger haltbar machen: Wenn du deine Harissa Paste länger aufbewahren möchtest, kannst du sie in kleinen Portionen einfrieren. Verwende am besten Eiswürfelformen, damit du die Paste portionsweise entnehmen kannst.
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Warum du Harissa selber machen solltest!

  • Frische Zutaten: Du kannst hochwertige, frische Zutaten verwenden, was den Geschmack deutlich verbessert.
  • Anpassbare Schärfe: Du bestimmst selbst, wie scharf oder mild die Paste wird.
  • Individuelle Aromen: Die Gewürze lassen sich nach deinem Geschmack variieren.
  • Keine Zusatzstoffe: Im Gegensatz zu vielen gekauften Produkten enthält selbstgemachte Harissa keine Konservierungsstoffe.
  • Frische Haltbarkeit: Selbstgemachte Paste hält sich im Kühlschrank lange und kann in größeren Mengen auf Vorrat hergestellt werden.
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Harissa Paste selber machen - so gehts!

Harissa Paste selber machen, ist unglaublich einfach, und sobald du es probiert hast, wirst du nicht mehr aufhören können, sie zu verwenden. Perfekt als Marinade für Fleisch oder als scharfes Dressing . Ich zeige dir heute mein Harissa Rezept – mit frischen Zutaten und einer Extraportion Liebe. Ich wünsche dir ganz viel Spaß ❤️.
5 from 2 votes
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Backzeit 25 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Gericht Beilage, CHili PAste, Dip, Paste
Küche Afrika, Marokko, Nordafrikanisch, orientalisch, Tunesien

Ausrüstung

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Zutaten
  

  • 100 g rote Chilis
  • 300 g rote Spitzaprika
  • Olivenöl großzügig verwenden, ca. 50-100ml
  • 1 Knoblauchknolle ca. 5-7 kleine Knoblauchzehen
  • 6 EL Zitronensaft
  • 2 EL Essig
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1,5 EL Salz
  • 2 TL Kreuzkümmel alternative: Kreuzkümmelpulver
  • 2 T Koriander alternative: Korianderpulver

Anleitungen
 

  • Paprikas Rösten: Stelle den Ofen auf 220°C (Umluft) oder 230°C (Ober-/Unterhitze) ein. Lege die Paprikas auf ein Backblech und röste sie für etwa 20–30 Minuten, bis die Haut Blasen wirft und schwarz wird. Wende die Paprikas während des Röstens gelegentlich, damit sie gleichmäßig garen.
  • Haut abziehen: Nach dem Rösten legst du die Paprikas in eine Schüssel und deckst sie mit einem Tuch oder Frischhaltefolie ab. So lässt sich die Haut nach dem Abkühlen leichter entfernen. Bei kleinen roten Chilis ist es allerdings vollkommen in Ordnung, wenn du die Haut nicht vollständig entfernen kannst.
  • Währenddessen Kreuzkümmel & Korianderasmen auf mittlere Hitze rösten und zur Seite stellen zum abkühlen. Die Knoblauchzehen der gesamten Knolle schälen und grob hacken.
  • Alles pürieren: Geröstete Chilis, Paprika, Knoblauch, Zitronensaft, Essig, Tomatenmark, Salz, Kreuzkümmel und Koriander in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben. Während des Mixens nach und nach Olivenöl hinzufügen, bis eine geschmeidige Paste entsteht.
  • Abschmecken und anpassen: Die Harissa nach Geschmack mit Salz, Zitronensaft oder Essig anpassen.
  • Lagern & Aufbewahren: In ein steriles Glas füllen und eine Schicht Olivenöl darüber geben, um die Paste länger haltbar zu machen. Im Kühlschrank hält sie sich etwa 1–2 Wochen.

Shibas Notizen

  1. Die Kerne aus den roten Chilis können nach Belieben herausgenommen werden (je nach gewünschtem Schärfegrad).
  2. Harissa eignet sich hervorragend als Gewürz für Fleisch, Fisch, Gemüse oder als scharfer Dip zu Brot und Crackern.
Keyword Harissa Lachs, Harissa Paste
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3 Comments
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Joachim
1 Jahr zuvor

5 Sterne
Hallo Shiba tolles Rezept werden wir demnächst ausprobieren. Aus diesem Grund möchte ich wissen, was für Chilis du verwendest. Ich würde hier z.B. Kashmiri oder Anaheim nehmen. Ich möchte nämlich keine Peperoni verwenden sondern Chilis. Lg Joachim

Joachim
1 Jahr zuvor
Antwort an  Shiba

5 Sterne
Hallo Shiba danke für deine schnelle Antwort. Beste Grüße Joachim

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Ich freue mich, dass du hier bist. Meine Gerichte sind sehr inspiriert von den Kochkünsten meiner Mutter, die aus Pakistan stammt. Genauso stelle ich hier palästinensische Gerichte vor, die ich von der Familie meines Mannes kennengelernt habe. Du findest hier also viele Gerichte aus 1001 Nacht

Ich wünsche dir viel Spaß beim stöbern und nachkochen. 

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